Programme

Laternenträume

Ein Wolfgang-Borchert-Liederabend

Ende 2008 – Anfang 2009 komponierte Michael Fuchs einen Liederzyklus nach 20 Gedichten von Wolfgang Borchert.

Ein Teil dieser Lieder wurde am 8. Februar in den Landesbühnen Sachsen zur Winterlounge unter dem Titel Laternenträume zur Uraufführung gebracht.

In diesem einstündigem Liederabend entsteht ein Kaleidoskop kleiner Geschichten über Liebe, Einsamkeit, Resignation, Trauer und Besinnlichkeit.

Wir verweilen unter den Laternen, genießen den lauen Sommerabend, beobachten das nächtliche Treiben am Hafen und
 sehnen uns nach Stille in der Natur.
 


Die Musik lebt von der Melodie und ausgereifter Harmonik, ist rhythmisch geprägt, streift den Jazz, steht aber dennoch in der Tradition klassischer Liederzyklen.

Uta Simone – Gesang
Michael Fuchs – Klavier 

Mann über Bord

Eine musikalische Kreuzfahrt von Antonia Rothe-Liermann

Leinen los zur Flusskreuzfahrt nach Hamburg!
Mit dem geschätzten Publikum begeben sich drei Damen an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber den Tisch neben der Bordkapelle teilen müssen.  

Die überraschende Gemeinsamkeit, die die drei Strohwitwen bald feststellen, lässt die beschauliche Vergnügungsreise zu einem turbulenten Abenteuer werden.
Reichlich zwei bittersüße, höchst amüsante Stunden mit ganz viel Musik, Gesang und Tanz.

mit Kati Grasse, Beate Laaß und Uta Simone
sowie dem Michael-Fuchs-Trio

Holger Böhme · Regie
Michael Fuchs · Arrangements
Bühne · Carsten Nüssler 
Choreografie · Helke Olender-Herzog
Kostüm: Sybille Rauchfuß

Ort: Theaterkahn – Dresdner Brettl

Mann über Bord II - Gefährliche Lidschatten

Eine musikalische Kreuzfahrt

mit Kati Grasse, Beate Laaß,
Jeannette OswaldUta Simone
und Erik Brünner sowie dem Michael-Fuchs-Trio
 

Die Fortsetzung der kultgewordenen musikalischen Revue ist da: 
diesmal mit Mann AN Bord!

Vor einem Jahr sind sie sich hier an Bord begegnet: Drei höchst unterschiedliche Strohwitwen voll Vorfreude auf eine romantische Flusskreuzfahrt mit dem Liebsten. Welch ein Schock, festzustellen, dass sie alle drei hintergangen wurden – von ein und demselben Mann! Da half nur eins: Mann über Bord!

Nun, ein Jahr später, treffen sich die Damen an gleicher Stelle wieder – zum heimlichen Informationsaustausch und einer diskreten aber launigen "Trauerfeier". Doch dann steigt ein alleinreisender, sehr attraktiver Herr zu, der alle Frauen-Herzen höher schlagen lässt. Welches Interesse hat er an den lustigen Witwen? Wer oder was geht diesmal über Bord?

Buch: Antonia Rothe-Liermann
Regie: Holger Böhme
Arrangements: Michael Fuchs
Bühne: Carsten Nüssler
Choreografie: Emma Louise Harrington

Ort: Theaterkahn – Dresdner Brettl

Anatevka

Musical von Jerry Bock

Der Milchmann Tevje, seine Frau und die fünf Töchter leben im russischen Dorf Anatevka. Die Sorge des Vaters gilt vor allem der Verheiratung seiner Töchter, zugleich aber muss sich die kleine jüdische Gemeinde in feindlicher Umgebung behaupten. Am Ende werden die Juden zur Ausreise gezwungen, die Familie wird auseinander gerissen.
Nach dem Roman „Tewje, der Milchiger“ (1894) von Scholem Aleichem entstand das 1964 in New York uraufgeführte Musical „Fiddler on the Roof“. Die deutsche Erstaufführung 1968 in Hamburg gab ihm den Titel „Anatevka“, Walter Felsenstein kehrte 1971 an der Komischen Oper zu „Der Fiedler auf dem Dach“ zurück. Neben den familiären Konflikten sorgen Themen wie Außenseiter, Flucht und Vertreibung für eine ungebrochene Aktualität des Musicals; Tevjes „Wenn ich einmal reich wär' ...“ ist zum Evergreen geworden.

Regie: Arila Siegert

Uta Simone als Zeitel & Fruma Sara, am 10. 12. 17 als Jente & Oma Zeitel!

Operettenkonzert

Auf dem Wasser zu singen

Das gemeinsame Programm von Lehrenden und Studierenden der Liedklasse berührt das brisante und aktuelle Thema „ Auf der Flucht “.

Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Hilde Domin verbrachte 22 Jahre ihres Lebens im Exil.

Ihre Lyrik spricht vom Mut zur Wahrhaftigkeit und zur Erneuerung des Verlorenen.

Rezitationen von Gedichten der Hilde Domin sind  verbindendes Element zwischen Liedern von Franz Schubert und Liedern spätromantischer sowie zeitgenössischer Komponistinnen. Drei Lieder der Dresdner Komponistin Silke Fraikin sind speziell für dieses Projekt entstanden.

Die Mitwirkenden:

Viktoria Wilson, Sopran

Silke Richter, Mezzosopran

Timo Hannig, Baßbariton

Uta Simone, Sprecherin

Gayeon Lee, Klavier

Christine Hesse, Klavier 

Joseph von Eichendorff - Gedichte und Vertonungen

Uta Simone – Rezitation und Gesang

Prof. Georg Cristoph Sandmann – Vortrag und am Klavier

Nach unseren erfolgreichen Gesprächskonzerten zu Heinrich Heine, Friedrich Hölderlin, Jean Paul und einem Balladenabend, begeben wir uns nun in die Welt von Joseph von Eichendorff. Gedichte in Vertonungen von Robert Schumann und Hans Pfitzner stehen sich gegenüber.

Gala

Beliebte Melodien aus 

Nicolai: Lustige Weiber - C. Saint Saens: Samson und Dalila - Offenbach: Hoffmanns Erzählungen - Millöcke: Bettelstudent - Kalman:  Gräfin Mariza - Joh. Strauß: Fledermaus - Lehar: Frasquita u. a. 

«Glastonbury, Fairy Tales und die Nebel von Avalon» von Gabi Schlag

Hörspiel

mit: Ilka Teichmüller, Marina Behnke, Carolin Hassert, Uta Simone, Mario Hassert

Hörspielfassung: Gabi Schlag – Regie: Gabi Schlag – Produktion: SWR 2016 – Dauer: 51'

SAISON IN SALZBURG – Salzburger Nockerln

Operette in fünf Bildern
von Max Wallner und Kurt Feltz
Musik von Fritz Raymond
 

WIEDERAUFNAHME
24. September 2017 I 19.00 Uhr
Große Bühne

Kennen Sie das Gasthaus „Zum Salzburger Nockerl“? Ja, es steht natürlich in Salzburg. Sein Wirt, Alois Oberfellner, hat es leider ziemlich heruntergewirtschaftet. Er ist pleite und morgen soll das Lokal versteigert werden. Toni Haberl, der Wirt vom „Blauen Enzian“ von gegenüber, ist sich heute schon sicher, morgen den Zuschlag zu bekommen. Jetzt braucht er nur noch eine gute Mehlspeisköchin, um das „Salzburger Nockerl“ wieder richtig in Schwung zu bringen. Als Kandidatin für diese Aufgabe hat er Vroni Staudinger ins Auge gefasst. („Wenn der Toni mit der Vroni und die Vroni mit dem Toni einen Kuddelmuddel macht ...“) Sie hat nämlich den Ruf, die beste Mehlspeisköchin von Salzburg zu sein. Toni weiß auch, dass er ihr nicht unsympathisch ist. Also macht er ihr einen Heiratsantrag und Vroni freut sich und inszeniert rasch ein Zerwürfnis mit ihrem Chef, dem Wirt vom Hotel „Mirabell“, der sie dann wunschgemäß noch am Abend hinauswirft. Der gemeinsamen Zukunft von Toni und Vroni als Wirtsleute scheint nichts mehr im Weg zu stehen,

ABER:
Max Liebling, Hotelgast und zu Hause in Mödling Parfümeriefabrikant, hat sich in Erika Dahlmann verliebt; diese aber hat nur Augen für den Rennfahrer Frank Rex; der wiederum verehrt Steffi Oberfellner, die Nichte des Nockerlwirts, die ganz unglücklich darüber ist, dass das Gasthaus des Onkels versteigert wird. Also beauftragt Frank Rex seinen Chefmonteur, das „Salzburger Nockerl“ zu ersteigern und Steffi als Wirtschafterin anzuwerben. Dies gelingt auch. Tonis und Vronis Pläne scheinen geplatzt, Toni verliebt sich in Steffi und Vroni in Max Liebling, alles ist heillos durcheinander

ABER:
Es geht noch eine Weile unübersichtlich weiter, bevor es dann zum Happy End kommt, alle richtigen Paare zusammenfinden und auch das „Mirabell“, das „Blaue Enzian“ und das „Salzburger Nockerl“ wieder die passenden Wirtsleute haben.

Aaah, Salzburger Nockerln, süß wie die Liebe und zart wie ein Kuß!

Wie macht man eigentlich gute Salzburger Nockerl? Man rührt 35 g Butter sehr schaumig ab, gibt 35 g Vanillezucker dazu, rührt fort, gibt dann nach und nach 6 Eidotter hinein, ...
 

Der Lebkuchenmann

Kindermusical von David Wood

In der vorweihnachtlichen Küche passiert so einiges. Herr von Kuckuck ist heiser, so dass die schöne Kuckucksuhr keinen Ton mehr hervorbringt und womöglich von „den Großen“, den Menschen, weggeworfen wird. Herr Salz und Fräulein Pfeffer, die Maus Flitsch und der alte Teebeutel und natürlich der frisch gebackene Lebkuchenmann überwinden ihre Eifersüchteleien und Streitigkeiten und sorgen gemeinsam dafür, dass der Kuckuck seine Stimme wiederfindet.
Alle Rollen werden verkörpert von Damen und Herren des Opernchores, die damit ihre solistischen Qualitäten unter Beweis stellen können.